Sauna

Regelmäßig in die Sauna, so kommt man gesund durch den Winter

Die kalte Jahreszeit ist im Anmarsch und bereits der Herbst bringt kühle und regnerische Tage. Damit beginnt auch die Zeit der Erkältungen. Aber glücklicherweise beginnt auch für viele die Saunasaison.

Warum ich das Thema Erkältung und Sauna im ersten Absatz erwähne? Ganz klar, es gibt hier einen wissenswerten Zusammenhang.

Aber von vorne: Sauna ist bei uns schon seit langer Zeit bekannt. Bekannt und erwiesen ist auch, dass sich das Zusammenspiel von Hitze und Kälte beim Saunabaden positiv auf unsere Gesundheit und unser Immunsystem auswirkt.

Es gibt mittlerweile unterschiedlichste Varianten der Sauna. Von der klassischen Finnsauna über die Biosauna bis hin zur Erlebnissauna (vergleiche dazu auch https://sauna-portal.com/sauna-portal-buch.html). Dabei ist der Ablauf eines Saunagangs aber im Prinzip immer gleich.

Nach einer gründlichen Vorreinigung betritt man die Saunakammer. Setzt oder legt sich dann auf ein ausreichend großes Handtuch. Wichtig ist die Auswahl der richtigen Höhe, des Platzes. Denn je höher desto heißer wird der Saunagang. Hier verweilt man nun ca. 10 Minuten, während sich der Saunaofen, die Saunakabine und auch ihr Körper langsam aufheizen. Früher oder später werden sie zum Schwitzen beginnen. Ihr Körper versucht sich auf diese Weise herunterzukühlen. Mit dem Schweiß werden auch Salze und Schadstoffe herausgeschwitzt, aber vor allem Wasser. Nach der Aufheizphase erfolgt der Aufguss. Bei diesem wird mit einer Schöpfkelle Wasser auf die heißen Steine des Saunaofens gegossen. Das Wasser verdunstet, die relative Luftfeuchtigkeit in der Kabine erhöht sich und das Schwitzen wird noch verstärkt.

Nach Verlassen der Saunakabine kommt die wichtigste Phase des Saunierens: das Abkühlen. Sie duschen sich mit kühlem bis kaltem Wasser ab. Wichtig dabei ist, dass der Wasserdruck nicht zu groß, die Flüssigkeitsmenge aber hoch sein soll. Schwallbrause oder ein Wasserschlauch ohne Düse haben sich hier bewährt. Dann verweilen sie noch etwas an der kühlen frischen Luft. Dabei kühlt der Körper sehr gut über die kühle Luft in den Lungen ab. Eventuell können sie nach der Frischluft noch einmal mit kühlem Wasser abkühlen. Sie merken selbst, wann es genug ist.

Nun erfolgt die Ruhephase, welche mindesten so lange dauern sollte, wie der Saunagang selbst, besser noch länger. Falls sie in der Ruhephase stark nachschwitzen, haben sie sich zu wenig abgekühlt.

Dann können Sie einen zweiten oder je nach Lust und Laune einen dritten Saunagang machen.

Übertreiben Sie es aber nicht. Sinn ist es nicht einen Rekord aufzustellen, sondern etwas für ihre Gesundheit zu tun.

Bei regelmäßigen Saunabesuch (bewährt hat sich ein Besuch pro Woche), wird ihr Körper abgehärtet und ihr Immunsystem gestärkt. Sie neigen weniger zu Erkältungen, fühlen sich fit und entspannt.
Ist die Erkältung aber bereits im Anmarsch, sollten sie die Sauna unbedingt vermeiden. Ein Saunagang bei beginnender Erkältung würde diese nur verstärken.

Beginnen Sie daher rechtzeitig mit dem Saunieren, um gestärkt und gesund durch den Winter zu kommen.


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