Abnehmen mit Appetitzüglern

So wirken die Mittel zur Gewichtsreduzierung

Übergewicht wird von den meisten Menschen nicht nur als unästhetisch und im Alltag belastend empfunden, sondern kann auch die Entstehung zahlreicher Erkrankungen begünstigen. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Arthrose sind nur einige der vielen Folgeerscheinungen insbesondere von starkem Übergewicht. Betroffene möchten mit gutem Grund ihr Gewicht reduzieren – dies fällt aber naturgemäß nicht immer leicht. Eine mögliche Hilfe können Appetitzügler darstellen, die das Hungergefühl verringern und so die Gewichtsabnahme unterstützen können.

Was sind Appetitzügler und wie wirken sie genau?

Es gibt viele Möglichkeiten, Übergewicht abzubauen. Die wohl gesündesten und nachhaltigsten Wege zum Normalgewicht sind eine
ausgewogene Ernährung sowie ausreichend Bewegung: Eine solche Lebensweise tut dem Köper gut und stärkt gleichzeitig die Abwehrkräfte. Die Umstellung auf eine gesunde Lebensführung fällt vielen Übergewichtigen schwer, und oftmals stellt sich der gewünschte Abnehmerfolg nicht so schnell oder stetig ein wie gewünscht. An dieser Stelle kommen Appetitzügler wie zum Beispiel das Präparat Regenon ins Spiel: Diese Mittel wurden speziell zu den Zweck entwickelt, den Gewichtsverlust zu unterstützen. Die Bezeichnung „Appetitzügler“ deutet bereits an, welchen Effekt die Einnahme etwa von Regenon hat: Das Hungergefühl wird minimiert, wodurch eine geringere Nahrungsaufnahme erfolgt und sich das Gewicht verringert. Moderne Appetitzügler wirken auf das Gehirn ein, wo sie auf das Hungerzentrum einwirken. Eigentlich handelt es sich also um Hunger- und nicht um Appetitzügler.

Für wen eignen sich Appetitzügler und welche Nebenwirkungen gibt es?

Appetitzügler wie Regenon sind grundsätzlich verschreibungspflichtig und dürfen nicht ohne vorherige ärztliche Untersuchung eingenommen werden. Das Präparat wird in erster Linie Patienten verordnet, die unter mittlerem oder starkem Übergewicht leiden, das eine realistische Bedrohung für die Gesundheit der Betroffenen darstellt. Vor allem Personen, die es aus eigener Kraft nicht schaffen, ihr Gewicht entscheidend zu reduzieren, können vom Einsatz geeigneter Appetitzügler profitieren. Ein BMI höher als 30 ist ein Indikator dafür, dass das Verschreiben von Regenon oder einem vergleichbaren Mittel sinnvoll sein kann. Die Einnahme von Appetitzüglern sollte immer ärztlich überwacht werden, denn es kann zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen. Bereits aufgetreten sind in diesem Zusammenhang beispielsweise Herzrhythmusstörungen, Schlafstörungen, Unruhe und
Depressionen. Übergewichtige mit Vorerkrankungen dürfen Appetithemmer nur nach einer eingehenden Untersuchung verschrieben bekommen.

Pro und Contra Appetithemmer: Sind sie wirklich wirksam gegen Übergewicht?

Auch wenn es für viele unter Übergewicht leidende Menschen wie ein Wundermittel klingt: Appetitzügler sollten nur im begründeten Einzelfall zum Einsatz kommen. Die Anwendung der entsprechenden Medikamente und Wirkstoffe hat direkten Einfluss auf die Gehirnchemie, was nicht ohne Folgen bleibt. Das Risiko schwerer Nebenwirkungen ist ebenso gegeben wie die Gefahr einer Mangelernährung, da in vielen Fällen nur noch sehr wenig Nahrung aufgenommen wird. Aus diesem Grund ist es ratsam, eine Behandlung mit Regenon oder anderen Appetithemmern nicht länger als acht Wochen am Stück durchzuführen. Des Weiteren sollte diese immer zusätzlich von einer Ernährungsumstellung sowie ausreichend Bewegung begleitet werden: Sonst besteht die begründete Gefahr, dass die Therapie einer Crash-Diät ähnelt und das Gewicht nach Beendigung der Einnahme wieder rapide nach oben geht. Nur mit einer einhergehenden positiven Änderung der Lebensgewohnheiten lässt sich wirklich ein gesunder und nachhaltiger Gewichtsverlust erreichen.

 

 

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