Bittere Lebensmitte und basische Getränke

Ein Wandel in der Ernährung

Wenn Sie mit Ihren Großeltern über die Entwicklung von Lebensmitteln sprechen, wird eines klar: Ob Obst, Gemüse oder verarbeitet Lebensmittel - früher war einiges bitterer. Ob der Apfel oder die Erdbeere, in der heutigen Zeit kultivieren die Landwirte ihre Pflanzen, sodass sie möglichst süß und aromatisch schmecken. Sicherlich ist dies zum Vorteil beim Genießen der Früchte und des Gemüses. Doch durch den Verlust der Bitterstoffe gehen auch zahlreiche Vitalstoffe verloren. Wie Bitterstoffe auf den Körper wirken und wie Sie Bitterstoffe wieder in den Alltag integrieren, erfahren Sie im Folgenden.

Wie wirken sich bittere Lebensmittel aus?
Bitterstoffe in Lebensmitteln haben eine immense Auswirkung auf den Körper. So versorgen sie den Organismus mit zahlreichen wichtigen Stoffen, haben aber auch einen Alarmfaktor. Manche Lebensmittel zeichnen sich durch einen bitteren Geschmack aus, den der Körper abwehren will. Schmeckt eine Pflanze bitter, assoziiert das Gehirn dies mit Giftstoffen. Bei anderen Lebensmitteln wie Olivenöl hingegen nehmen wir den leicht bitteren Geschmack gerne an. Durch die Bitterstoffe im Lebensmittel wird der Körper entschlackt. Somit können Sie sich aktiv von innen heraus reinigen. Wem es schwerfällt, in den Supermärkten geeignete Lebensmittel zu finden, der greift auf verschiedene Teesorten zurück. Diese tragen auch heute meist noch Bitterstoffe in sich, sodass Sie sich optimal entschlacken können.

Warum Sie die Zufuhr von basischen Getränken verstärken sollten
Des Weiteren sollten Sie im selben Atemzug auf basische Getränke achten. Ob basische Lebensmittel oder Getränke - der Ausgleich des Säure-Basen-Haushaltes ist für den menschlichen Körper von enormer Bedeutung. Um zu erkennen, welche Lebensmittel und Getränke basisch sind, gilt es ein Aberglaube aus dem Weg zu räumen: Saure Lebensmittel sind nicht "sauer". Die meisten uns bekannten sauren Lebensmittel wie Zitronen, Limetten oder auch Grapefruits sind bei genauer Betrachtung der Chemie basische Lebensmittel. Sie können nicht nur gegen Müdigkeit und
Hauterkrankungen vorbeugen, sondern auch Kopfschmerzen lindern.

Basische Getränke selbst machen
Auf der Suche nach dem perfekten basische Getränke kommen viele unverarbeitet Lebensmittel wie Früchte und Gemüse hervor. Diese sollten die Basis für einen leckeren Tee oder Saft darstellen. Orangen stellen die Grundlage für einen süßen basischen Saft zum Frühstück dar. Fügen Sie diesem noch Karotten und Ingwer hinzu, um eine basische Mixtur zu erhalten, die voll von Vitaminen und Nährstoffen ist. Wer es weniger süß mag, der kann auf Mineralwasser ohne Kohlensäure sowie Infused Water zurückgreifen. Ebenso sollten Sie Obstsäfte und Gemüsesäfte ohne Zuckerzusatz auf den täglichen Speiseplan stellen. Eine erfrischende sowie leichte Alternative stellt Kokoswasser dar. Dieses lässt sich in den meisten Supermärkten erwerben oder einfach selbst gewinnen. Hierzu teilen Sie einfach eine Kokosnuss, fangen das Wasser auf und genießen zudem das Fruchtfleisch.

Suchen Sie nach einem aufmunternden, energiespendenden Heißgetränk? Dann kann es gerne ein ungesüßter Kräutertee oder auch der
Espresso als Aufguss sein. Ebenso wirkt grüner Tee nicht nur entschlackend, sondern auch belebend - Die perfekte Alternative zu Kaffee oder Energy Getränken.
Es lässt sich sagen, dass Sie auf Ihren Körper hören sollten. Bekommen Ihnen Lebensmittel aufgrund eines hohen Säuregehaltes nicht, gilt es diese zu meiden. Basische Lebensmittel gleichen den Haushalt gezielt aus.

 

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