Gutes Bauchgefühl

Mit Darmsanierung zu mehr Wohlbefinden

Es gibt praktisch kein anderes Organ im Körper eines Menschen – und übrigens auch vieler Tierarten – das mit so vielen Krankheiten, Beschwerden und Schmerzen verbunden ist wie der Darm. Daher gilt die Darmsanierung heutzutage nicht nur unter Medizinern, sondern auch bei vielen Menschen, die auf der Suche nach einem gesünderen Lebensinhalt sind, sehr beliebt und ein absoluter Trend der Heilmedizin.

Gründe für eine Darmsanierung

Die Gründe hierfür sind unglaublich vielfältig und facettenreich, hauptsächlich aber darauf zurückzuführen, dass Sie eine Art Entschlackung durchführen. Der große Vorteil der Darmsanierung liegt jedoch nicht in einer gesünderen Lebensweise, sondern in einer alternativen Diätvariante, um Gewicht zu verlieren – langfristig und natürlich. Damit ist ein Jo-Jo-Effekt, durch den die verlorenen Pfunde direkt wieder draufkommen, ausgeschlossen.

Mit anderen Worten: Einer natürliche und langfristige Gewichtsabnahme durch die Sanierung Ihres Darms bzw. Ihrer Darmflora steht einer erfolgreichen Diät nichts im Wege und Sie können gesünder sowie „leichter“ durch das Leben ziehen. Dadurch erhöht sich natürlich auch Ihr Glücksfaktor und Ihre Leistungsfähigkeit.

Der Begriff „Darmsanierung“ kurz erklärt

Laut offizieller Definition handelt es sich bei der Darmsanierung gleich um mehrere Behandlungsformen, die allesamt alternativmedizinischer Herkunft sind. Sie sollen dabei helfen, Toxine in Kotansammlungen aus dem Darmtrakt zu entfernen. Diese Therapien sind jedoch nicht mit einem Darmeinlauf zu verwechseln, bei dem Flüssigkeit in den Darm gespült wird, um etwa einer schweren Verstopfung, entgegenzuwirken.

Methoden der Darmsanierung

Es gibt verschiedenen Methoden einer Darmkur, wobei Sie nur gemeinsam mit einem Arzt herausfinden können, welche Kurmethode für Sie am ehesten in Frage kommt. Denken Sie daran, dass nicht jede Methode gleichermaßen auf Ihren Körper wirkt. Welcher Fachmediziner für Sie als Ansprechpartner in Frage kommt, können Sie im Internet oder Ihren Arzt des Vertrauens herausfinden.

Doch um was handelt es sich bei der Darmsanierung überhaupt? Denken Sie daran, dass der Begriff „Darmsanierung“ umgangssprachlich verwendet wird. Er steht einerseits für die Colon-Hydro-Therapie und andererseits für die Symbioselenkung. Es gibt zwischen diesen beiden Bezeichnung nur bedingt Unterschiede, die sich lediglich auf die Anwendungstechniken und Wirkungsweise beziehen.

Grundsätzlich ist jedoch anzumerken, dass die Darmreinigung bei beiden Verfahren im Vordergrund steht. Einerseits sollen damit bestimmte Darmkrankheiten geheilt werden, andererseits dienen die Behandlungsmethoden dazu, gezielt Gewicht zu verlieren, ohne dabei jedoch „hungern“ oder aufgrund eines schlechten Gewissens nach jeder Mahlzeit tagelang mehrere Stunden Sport treiben zu müssen.

Natürliche & langfristige Gewichtsabnahme

Im Vordergrund der Darmsanierung steht eine langfristige und natürliche Gewichtsabnahme. Doch wie genau funktioniert diese Reduktion ohne Jo-Jo-Effekt? Da bei dieser Form der organischen Sanierung auf körperliche – also organische und natürliche – Hilfsmittel gesetzt wird, handelt es sich hierbei um eine effektive Form der Gewichtsabnahme. Natürlich sollten Sie auch bei dieser Ernährungsvariante beachten, dass nichts von nichts kommt. Sie müssen zwar keine Kalorien zählen und auch nicht auf viele Leckereien verzichten – zumindest, wenn Sie ausreichend Bewegung haben – aber auch nicht stundenlang im Fitnessstudio verweilen.

Die richtige Ernährung für eine Darmsanierung

Es gibt verschiedene Ernährungspläne für eine Verbesserung der Darmflora, auf die wir in diesem Abschnitt näher für Sie eingehen möchten. Gerade für die Darmreinigung eignen sich Kräuter wie Brennnessel, Basilikum, Steinklee, Huflattich, Pfefferminze, Kamille und Meisterwurz wunderbar. Diese Kräuter regenerieren die Darmflora und stabilisieren sie dauerhaft. Sie können diese nach Belieben mischen und sich einfach eine leckere Teemischung machen. Dadurch fördern Sie zugleich die Durchblutung sowie Ihren Geist und Körper.

Auch mit Flohsamen auf dem Ernährungsplan fördern Sie die Gesundheit Ihres Darms. Das Fachportal Regenbogenkreis zeigt deutlich auf, worin die größten Vorteile einer solchen Ernährungsmaßnahme liegen. Grundsätzlich gilt hierbei, dass es sich um die Schalen der beiden  Spitzwegericharten Plantago Afra und Plantago Indica handelt, die in den Ländern, in denen sie wachsen, häufig als Abführmittel bei Verstopfungen verwendet werden. Dazu gehören etwa Indien und Pakistan.

Auch für Ayurveda-Therapien – Ayurveda ist bekannt als indisches Heilverfahren – spielen die Samenschalen der Spitzwegeriche eine gewichtige Rolle. Das liegt vor allem daran, dass für viele Inder, die auf Ayurveda setzen, der Ursprung einer soliden Gesundheit und eines langen Lebens im Darm beginnt. Nur eine gute Verdauung ermöglicht es demnach dem Menschen, seine Stärken und seine Energie voll auszuleben.

Der große Vorteil der Flohsamen liegt darin, dass sie in Verbindung mit Wasser das 40-Fache ihrer Größe erreichen können. Somit sorgen sie schnell dafür, dass Sie sich gesättigt fühlen und keine „Giftstoffe“, die auf Ihrem Ernährungsplan nichts zu suchen haben, nicht zusätzlich einnehmen. Diese Samen sind zudem für ihre positive Wirkung auf den Blutspiegel bekannt. Sie können den Cholesterinspiegel ebenso wie Blutzuckerspiegel senken, was Menschen entgegen kommt, die unter Bluthochdruck zu leiden haben.

Hausmittel für eine gesunde Darmflora

Es kommt nicht nur auf die Ernährung an, wenn es darum geht, die Darmflora auf Vordermann zu bringen. Auch zahlreiche Hausmittel können bei einer Darmsanierung helfen. Zu erwähnen sind hierbei in erster Linie Schwefel, das Sie mit einem Tuch einatmen können, Kümmel, Fenchel und Anis sowie die Ergänzungsmittel Probiotika und Präbiotika, die Sie übrigens auch in zahlreichen Lebensmitteln vorfinden können. Gemein haben diese natürlichen Hausmittel, dass Sie keine Medikamente einnehmen müssen, welche der Darmflora eher schaden als ihr zu helfen. Das gilt vor allem bei Durchfall, Verstopfung, Colitis und Gastritis.

Was Sie noch alles zur Darmsanierung wissen sollten

Es gibt noch einige weitere Aspekte, die Sie wissen sollten, sofern Sie eine Darmsanierung durchführen möchten. Gerade nach der Einnahme von Antibiotika ist die Darmflora häufig angegriffen. In diesem Fall gilt es, sie mit den richtigen Mitteln – sowohl bezüglich der Ernährung als auch hinsichtlich der Bewegung des Körpers – entgegenzuwirken, um diese nicht angreifbar zu machen.

Sobald Sie eine Antibiotika-Therapie beendet haben, sollten Sie Ihre Ernährung umstellen und erst einmal etwas Sport treiben. Nach wenigen Tagen werden Sie bereits bemerken, wie sich die Flora festigt und stärkt. Das sorgt zuggleich für eine Steigerung Ihres Wohlbefindens und eine Erhöhung Ihrer Leistungskraft – sowohl im privaten als auch im beruflichen Bereich, was Ihrem Arbeitgeber sicherlich entgegenkommt.

Ein weiterer Aspekt bezieht sich darauf, dass Sie stets versuchen sollten, die gesunden und „guten“ Bakterien im Darm zu stärken sowie gleichzeitig die schlechten „gefährlichen“ Bakterien zu entfernen. Das gelingt ganz einfach, wenn Sie bei der Darmsanierung richtig vorgehen. Sie müssen bei der Ernährung einfach darauf achten, dass die guten Bakterien überwiegen.

Denken Sie daran, dass wir Fette sowie Eiweiße, Mineralstoffe und Spurenelemente über die Nahrung aufnehmen. Sie wissen sicherlich, dass es gute und schlechte Fette gibt. Nehmen Sie das Müsli als Beispiel. Mit diesem nehmen Sie nicht nur wichtige Elemente auf, sondern auch Viren und Bakterien. Diese Aufnahme gilt es begrenzt zu halten.

 

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