Die besten Tipps

Leben im Einklang mit dem Körper

Hektik und Stress bestimmen den Alltag? Ein voller Terminkalender bei Tage und auch nach Feierabend keine Chance, zur Ruhe zu kommen? Diesen Teufelskreis gilt es zu durchbrechen. Nur wem es gelingt, seinen Körper zu beruhigen und Körper und Geist in Einklang zu bringen, der wird die Belastungen des Alltags gut bewältigen und körperlich wie seelisch gesund bleiben. Dabei können eine gesunde Lebenseinstellung und Jahrtausende alte Verfahren helfen. 

Auszeiten sind wichtig

Stress hat uns schnell im Griff und darunter leiden die körperliche Gesundheit und das seelische Wohlbefinden. Der Tag sollte eigentlich 48 Stunden haben, um alles pünktlich und korrekt erledigen zu können. Jeder kennt dieses Gefühl, doch dabei darf nicht vergessen werden, dass der Körper zur Ruhe kommen muss und das Gedankenkarussell nicht 24 Stunden rotieren kann.

Auszeiten vom Alltag sollten täglich eingeplant werden. Dabei reichen oft wenige Minuten aus, um an sich zu appellieren, Entspannung zu finden und positiv zu denken. Hobbys, ein gutes Buch, ein Plausch mit der Nachbarin, es gibt viele Wege sich etwas Gutes zu tun. Die Zeit am Abend muss nicht am Fernseher verbracht werden. Ein Spaziergang um den Block, ein entspannter Saunagang oder ein Besuch bei Freunden sorgen für einen positiven Energieschub und machen fit für den neuen Tag.

Gesunde Ernährung als Basis für Einklang und Wohlbefinden

Gesunde Ernährung ist ein Muss, um sich fit und leistungsfähig zu fühlen und den Belastungen des Alltags gewachsen zu sein. Eine ausgewogene Ernährung stellt die Versorgung mit allen wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen sicher. Wichtige Vitalstoffe wie Vitamin A, B und C, Eisen, Magnesium oder Kalzium stellen zahlreiche Körperfunktionen sicher. Obst und Gemüse liefern ausreichend Vitalstoffe. “Besonders ältere Menschen sollten auf eine ausreichende Aufnahme von Vitamin D achten, um ihre Knochen gesund zu erhalten und das Immunsystem anzukurbeln.”, so die Experten von supplementbibel.de. Engpässe lassen sich generell mit Nahrungsergänzungsmitteln ausgleichen und überbrücken.

Mit progressiver Muskelentspannung zur Ruhe kommen

Diese Muskelentspannung-Technik wurde Ende der 1920er Jahre in den USA entwickelt. Es geht hier konkret darum, nacheinander ausgewählte Muskelgruppen anzuspannen. Die Anspannung der einzelnen Muskelpartien sollte für ein bis zwei Minuten gehalten werden. Anschließend wird eine maximale Lockerung angestrebt.

Dabei werden alle Körperpartien Schritt für Schritt “abgearbeitet”. Studien haben belegt, dass eine regelmäßige Anwendung dieser Entspannungstechnik unser Wohlbefinden steigert und uns mit Belastungssituationen gelassener umgehen lässt.

Mit Yoga zu Gelassenheit und innerer Ruhe finden

Besonders die asiatische Kultur ist darauf ausgerichtet, Techniken zu praktizieren, welche zu einer Erweiterung des Bewusstseins führen und eine Entspannung von Körper und Geist bewirken. Einige Methoden haben auch in der westlichen Welt Fuß gefasst. So werden die chinesischen Entspannungstechniken Qi Gong und Tai-Chi sowie das indische Hatha Yoga bereits von den Krankenkassen anerkannt.

Yoga ist eine bewährte Technik, um den Körper zurück ins Gleichgewicht zu bringen und gegen Stressfaktoren besser gewappnet zu sein. Eine Yogamatte als Unterlage und ein wenig Zeit für sich selbst reichen aus, um den Körper in Einklang zu bringen. Dabei müssen nicht die Muskeln zwingend strapaziert werden. Mit Yin Yoga steht auch eine sanfte Form zur Wahl, welche auf schnelle Bewegungen verzichtet und auch für ältere und in ihren Bewegungen eingeschränkte Personen durchaus geeignet erscheint. 

Autogenes Training schafft Ruhe und Ausgleich

Die Methode des Autogenen Trainings geht auf Johannes Heinrich Schultz zurück. Der deutsche Psychiater machte in den 1920er Jahren die Beobachtung, dass es Menschen gelingen kann, auch ohne äußere Einwirkungen in einen tiefen Ruhezustand zu finden. In dieser Art Trance ist es den Betreffenden selbst möglich, Parameter wie die Atmung oder den Herzschlag gezielt zu beeinflussen und ein Gefühl von Wärme und Entspannung herbeizuführen. Dabei werden bestimmte Sätze stetig wiederholt, bis sich zum Beispiel der linke Arm tatsächlich schwer anfühlt oder sich die Atmung beruhigt. Autogenes Training ist leicht erlernbar und verspricht bereits nach wenigen Wochen Erfolg.      

 

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