Interview Dr. Johannes Müller-Steinmann

Mit der Carboxy-Therapie zum frischen Frühlings-Teint

Die ersten warmen Sonnenstrahlen des Frühlings zaubern vielen ein Lächeln ins Gesicht. Höchste Zeit, auch den Teint wieder zum Strahlen zu bringen und kleine Fältchen zu glätten. Wie das schonend und effektiv mit der Carboxy-Therapie gelingt, erklärt Dr. Johannes Müller-Steinmann, Dermatologe und ärztlicher Direktor des Hautarztzentrums Kiel.


Dr. med. Johannes Müller-Steinmann
Ärztlicher Leiter des Hautarzt Zentrum Kiel

Was verbirgt sich hinter dem Begriff Carboxy-Therapie?
Dr. Müller-Steinmann: Ursprünglich setzten Ärzte diese Therapie mit medizinischem Kohlendioxid ein, um die Wundheilung zu verbessern und arterielle Verschlusskrankheiten zu behandeln. Später erkannten Mediziner dann noch einen ganz anderen Nutzen, und zwar, dass sich mit Hilfe von Kohlendioxid dunkle Augenringe minimieren und kleine Falten um Mund, Nase und Augen langanhaltend glätten lassen.

Wie genau erfolgt die Behandlung?
Dr. Müller-Steinmann: Wir bringen das Kohlendioxid mit einer feinen Nadel direkt unter die Haut. Die Hautstruktur dehnt sich dadurch aus und der Stoffwechsel wird angeregt. Das wiederum hat zur Folge, dass das Gewebe besser durchblutet ist. Die Kollagenstruktur der Haut verdichtet sich und es bildet sich nach und nach neues Kollagen, ein wichtiges Strukturprotein im Körper. Erste Erfolge sind nach rund sechs Wochen sichtbar. Für ein langanhaltendes Ergebnis empfehle ich, die Behandlung zu wiederholen. Ideal sind sechs Anwendungen im Abstand von 14 Tagen.

Wie groß ist das Risiko für Nebenwirkungen?
Dr. Müller-Steinmann: Da es sich bei der Carboxy-Therapie um einen minimalinvasiven Eingriff handelt, ist das Risiko für Nebenwirkungen sehr gering. Die Patienten können direkt nach dem Eingriff wieder in den Alltag zurückkehren. Durch die verstärkte Durchblutung können kurzzeitig leichte Rötungen und ein Wärmegefühl entstehen. Zudem können sich kleine Hämatome um die Einstichstelle herum bilden, die der Körper aber innerhalb weniger Tage von ganz alleine wieder abbaut.

Welche Möglichkeiten gibt es noch, Fältchen zu minimieren?
Dr. Müller-Steinmann: Wir bieten bei uns in der Vitaklinik des Hautarztzentrums Kiel neben der Carboxy-Therapie auch Behandlungen mit Botolinumtoxin, Hyaluron und dem modernen Fadenlifting an. Mit Hilfe von Botulinumtoxin lassen sich besonders gut Mimikfalten im Gesicht glätten. Falten um Augen, Nase und Mund können wir durch das Unterspritzen von Hyluronsäure minimieren, ebenso wie dunkle Augenringe. Das Fadenlifting eignet sich besonders, um dem Gesicht wieder neue Konturen zu geben, wenn die Haut erschlafft ist. Um ein natürliches Ergebnis zu erzielen, ist es wichtig, die Behandlungen ausschließlich von qualifizierten Ärzten durchführen zu lassen. Damit Patienten deutschlandweit solche qualitativ hochwertigen Behandlungen wahrnehmen können, bilde ich an der Kiel Medical Academy Ärzte im Umgang mit Botox, Fillern und Fadenlifting aus.


Mehr Infos & Kontakt:

Hautarztzentrum Kiel
Alter Markt 1-2
24103 Kiel
Tel. (0431) 380181-0
Fax (0431) 3801811
www.hautarztzentrum-kiel.de
www.facebook.com/hautarztzentrum.kiel

 

Fotos: PR, Thinkstock

 

 

 

Das aktuelle Magazin