Stress

Der schleichende Killer

Wer auf Dauer Stress hat, der hat schnell mit ernst zu nehmenden gesundheitlichen Beschwerden zu kämpfen. So kann ständiger Stress etwa zum Herzinfarkt führen oder Krebs auslösen. Damit bekommt der Spruch – sich zu Tode arbeiten – eine ganz neue Bedeutung. Denn sowohl der Metabolismus als auch die Psyche leiden enorm unter der ständigen Alarmbereitschaft.

Viele Menschen stehen am laufenden Band „unter Strom“. Jedoch ist das nicht ausschließlich auf die Arbeit begrenzt. Schließlich gibt es ebenfalls in der Familie oder unter Freunden immer Gründe, warum „Stress“ herrscht. Die Ursachen hierfür sind vielfältig. Während auf der Arbeit der eine nicht „Nein“ sagen kann belastet andere die enorme Verantwortung, den Familienalltag gut über die Bühne zu bringen. Doch auch der Sport oder das Gaming, besonders
wenn professioneller E-Sport betrieben wird, können schnell zu einem hohen Stresslevel führen. Somit geht es darum, Symptome zu erkennen und Maßnahmen zu ergreifen, die nicht nur den Stress senken, sondern vielmehr das eigene Leben schützen.

Ein wichtiger Schritt hin, zu einem Dasein mit weniger Stress, führt bei vielen schon über die Ernährung. Der Spruch: „Du bist, was du isst“, bewahrheitet sich immer wieder. Besonders die Darmflora hat dabei einen großen Einfluss auf das eigene Wohlbefinden. Insofern
ist eine Darmsanierung eine gute Möglichkeit, dem Körper zu helfen sich positiv und gesund zu fühlen. Dies gelingt, in dem etwa eine spezielle Therapieform angewendet wird. Hinzukommt die gesunde Ernährung. Insbesondere die vegane Lebensweise zeigt in Studien, das durch rein pflanzliche Lebensmittel mehr Energie im Körper zur Verfügung steht, welche wiederum genutzt werden kann, um Stresssymptomen entgegenzutreten.

Zu den typischen Symptomen von Stress zählen:

- Steigender Konsum von Kaffee, Alkohol und Nikotin
- häufiger auftretende Stimmungstrübungen
- vermehrte Neigung zu Kopfschmerzen
- Probleme bei der Konzentration
- geringe Leistungsfähigkeit
- Schlafstörungen
- Hautprobleme wie Pickel oder Ekzeme
- allgemeine Verwirrtheit

Dabei ist Stress generell ein Warnsignal, das der Körper nutzt, um zu sagen: „Hey, Achtung! So kann es nicht weitergehen“. Hält dieser Zustand zu lange an, treten gesundheitliche Beschwerden, wie die hier genannten, auf, bis das „System“ irgendwann abschaltet, wenn die Warnungen nicht ernst genommen werden.

Insofern ist es enorm wichtig, auf sich zu hören. Auch wenn das den meisten Menschen bereits in der Kindheit abtrainiert wurde – „steh auf, das tat nicht so weh“ oder „ein Indianer kennt keinen Schmerz“ – ist es unerlässlich, die Achtsamkeit auf sich zu richten. Zudem
geht Stress stets einher mit der Angst. Somit gilt es ebenso diesen Komplizen zu beachten. Vor was hat man genau Angst? Worin liegt diese begründet? Wann ist sie das erste Mal in diesem Bezug aufgetreten?

Denn während sehr viele Menschen versuchen, ihr Leben zu kontrollieren, um die Angst und somit den Stress zu vermeiden, überdecken sie alt eingebrannte Muster lediglich und produzieren hierdurch nur noch mehr Stress sowie Angst.

Sinnvoll ist also sich mit sich selbst und den eigenen Lebensumständen ehrlich auseinanderzusetzen. Das ist schmerzhaft und hat meist zur Folge, das sich grundlegende Dinge ändern werden. Dennoch ist es unerlässlich, um dem individuellen Auslöser des Stresses und der Angst auf die Schliche zu kommen und nachhaltig etwas dagegen tun zu können.

 

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